Taoismus - Innere Alchemie

 

Alchemie ist ein Begriff aus den mystischen Traditionen der Welt.

Überall wurde sich mit der Materie beschäftigt, um etwas über ihre geistige Essenz zu erfahren.


Die Taoisten haben durch innere Schau und Imitation der Natur die Wege des Qi im Körperinneren gesehen und in Übungen diese subtile Energie verfeinert.

 

Immer geht es dabei darum, Kraft zu sammeln, um einen inneren Prozess befeuern zu können.

 


Ihre Übungen haben Taoisten mit und aus den grossen kosmischen Bewegungen des Universums (Sonne, Mond, Sterne) in Resonanz mit dem natürlichen Zyklus auf der Erde abgestimmt: Unser Körper ist ein Mikrokosmos im Makrokosmos und also spiegelt sich im Kleinen wie im Großen alles wider.

Viele Übungen des Stillen Qigong können auch der inneren Alchemie zugerodnet werden, allen voran die zentrale Qigong-Übung des Kleinen Himmlischen Kreislaufs.

Der Kreis auf der Körpermittellinie, die Wirbelsäule aufsteigend bis zum Scheitelpunkt und vorne in der Mitte wieder nach unten absteigend bis zum Dammpunkt, repräsentiert die kleinen und großen Zyklen, von Tag und Nacht, Monat, Jahr und Lebenskreis. Widergespeigelt sind auch die Kreisläufe am Sternenhimmel. Ein weiterer Kreis bildet sich durch die acht Trigramme des BaGua.Dieser Kreis beinhaltet mehr die Grundkonstanz der Himmelsrichtungen und den Körper als Zentrum des so definierten Raumes.